Nur Text Kontakt Impressum Datenschutz
Wortbildmarke

Suche
Start
Erweiterte Suche
Umweltportal Deutschland
Portal Niedersachsen
Logo Niedersachsen
Luftbild Watt
|
 Nationalpark 
|
 Biosphärenreservat 
|
 Welterbe / World Heritage 
|
 Leben & Lebensraum 
|
 Wattenmeer erleben 
|
 Service & Aktuelles 
|
 Wir über uns  | - - - -
Pfad  >  Home  >  Service & Aktuelles  >  Pressemitteilungen
- - - -
Service & Aktuelles

Pressemitteilungen
Aboservice
Bildergalerie
Publikationen
Wasser- und Watvogelzählungen
Zugvogeltage
Kitesurfen
Job & Praktikum
Veranstaltungen
Archiv
Sitemap
Impressum
Viele zogen mit
Nationalparkverwaltung zieht positive Bilanz der 1. Zugvogeltage
Zugvogeltage Entdeckungstour Wangerooge

Zahlreiche Besucher aus nah und fern, ausgebuchte Veranstaltungen, engagierte Referenten, begeisterte Teilnehmer und mehr als 140 entdeckte Zugvogelarten: Das ist Ergebnis der 1. Zugvogeltage im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer", die am vergangenen Sonntag mit einem bunten Zugvogelfest in Greetsiel zu Ende gingen. Auch Umweltminister Hans-Heinrich Sander freute sich über die gelungene Premiere. "Hier hat sich wieder einmal gezeigt: Das Niedersächsische Wattenmeer ist zu Recht zum Weltnaturerbe erklärt worden. In diesem Jahr konnte ich leider nicht dabei sein, aber bei den 2. Zugvogeltagen ziehe ich auf jeden Fall mit."

"Wir sind positiv überrascht, dass es schon beim ersten Mal so wunderbar geklappt hat", freut sich Nationalpark-Leiter Peter Südbeck. Als die Planungen vor gut einem Jahr begannen, war nicht absehbar, dass auf Anhieb so viele Unterstützer mit kreativen Veranstaltungsangeboten mitziehen würden. Auch sollten zunächst Erfahrungen gesammelt werden, welche Angebote gut angenommen werden und welche nicht. Ergebnis: Mit wenigen Ausnahmen erfreuten sich die Veranstaltungen regen Zulaufs, vermutlich gerade deshalb, weil das Thema Vogelzug auf vielfältigste Art aufbereitet wurde – Beobachtung, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Kulinarisches - und so war für jede Zielgruppe etwas dabei.

Auch das Wetter spielte weitgehend mit. Nach einem etwas verregneten Auftakt blieb es überwiegend sonnig und trocken mit guten Sichtmöglichkeiten für zahlreiche Exkursionen zur Vogelbeobachtung. Nur die bereits ausgebuchten Schiffstouren nach Mellum und Neuwerk mussten wegen stürmischer Windverhältnisse aus Sicherheitsgründen ausfallen.

Überwältigt waren die Veranstalter vom Rücklauf der Aktion "Kinder malen Zugvögel". Mehr als 300 Bilder, oft von bemerkenswerter Qualität, wurden bei der Nationalparkverwaltung eingereicht. Ein Großteil davon ist in den nächsten Wochen noch im Obergeschoss des Nationalpark-Hauses Greetsiel zu bewundern, darüber hinaus sollen die Kunstwerke auch in anderer Form der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Malaktion wurde, von der Vorbereitung bis zur Präsentation in Greetsiel, intensiv durch Susanne Troska von der Malschule der Kunsthalle Emden begleitet.

Neben den vogelkundlichen Wanderungen wurden auch stationäre Beobachtungsmöglichkeiten gut angenommen, wie die Beobachtungsplattform an der Vareler Schleuse, die für den Zeitraum der Zugvogeltage von der Gerüstbaufirma Bratzke installiert und zu festen Terminen von Vogelexperten betreut wurde. "Diese und ähnlich gute Ideen kamen von jungen Ornithologen aus der Region. Ohne deren großen persönlichen Einsatz wären viele Veranstaltungen nicht möglich gewesen", betont Petra Potel, die die Gesamtveranstaltung bei der Nationalparkverwaltung federführend koordinierte. Zusammen mit Daniela Weller, die sie als Projektkraft unterstützte, sorgte sie für den reibungslosen Ablauf der über 100 Einzelveranstaltungen.

Auch bei den Medien stießen die Zugvogeltage auf großes Interesse. Regionale Zeitungen, Hörfunk- und Fernsehsender unterstützten die Öffentlichkeitsarbeit mit regelmäßigen Beiträgen, und bundesweit sorgten Presseberichte dafür, dass Naturfreunde sich kurzfristig zu einem Besuch der niedersächsischen Nordseeküste entschlossen.

Ziel war es, die breite Öffentlichkeit für die internationale Bedeutung des Wattenmeeres als Zugvogel-Rastplatz zu sensibilisieren – nicht zuletzt deshalb wurde es als Weltnaturerbe anerkannt, denn aus Kennern können Schützer werden, ein wichtiges Motiv für diese Veranstaltungen.

"Ziehen Sie mit!" lautete die Aufforderung an Gäste und Einheimische. Mit der gemeinsamen Vogelbeobachtung wurden alle Teilnehmer auch zu aktiven Unterstützern: Insgesamt wurden während der 9 Tage über 140 Zugvogelarten entdeckt, darunter auch Seltenheiten wie die Spatelraubmöwe oder die Schwalbenmöwe. Selbst Seeadler konnten am Jadebusen und auf Juist entdeckt werden.

Im Sinne der Qualitätsverbesserung erhielten die Teilnehmer Bewertungskarten, auf denen sie Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge eintragen konnten. "Super! Weiter so!" lautete überwiegend die Rückmeldung. Dieser Aufforderung kommen die Veranstalter gern nach: Die Planung der 2. Zugvogeltage vom 9.-17. Oktober 2010 hat bereits begonnen.

Beobachtungsplattform Vareler Schleuse
Zugvögel Vareler Schleuse
- - - -