Am Donnerstag, den 3. September wurde die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Universität Oldenburg, vertreten durch das Institut für Chemie und Biologie des Meeres, und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer nunmehr auch offiziell besiegelt. In der Ausstellung im Messpfahlnachbau vor dem PFL trafen sich die amtierende Präsidentin der Universität Oldenburg, Frau Dr. Ahrens; der Direktor des ICBM Herr Prof. Rullkötter und der Leiter der Nationalparkverwaltung Herr Peter Südbeck zur Unterschrift einer Kooperationsvereinbarung.
Neben der formalen Regelung der Zusammenarbeit ist diese Vereinbarung auch Signal und Anerkennung für die bisherige Kooperation und Voraussetzung für weitere gemeinsame Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung des Wattenmeeres. "Dieser Vertragsabschluss ist ein sehr symbolträchtiger Augenblick" war das Fazit der amtierenden Präsidentin der Universität, Frau Dr. Ahrens.
Die gemeinsame Durchführung von Forschungsprojekten, die Präsentationen neuer Erkenntnisse und die Betreuung von Studierenden können auf Grund dieser Vereinbarung intensiviert werden. "Durch die Kooperation der Nationalparkverwaltung und der Forschung des ICBM wird eine fundierte Grundlage für den nachhaltigen Schutz des Wattenmeeres geschaffen.", so Peter Südbeck. Für die Beteiligten steht fest, dass ein Miteinander von Forschung und angewandtem Naturschutz beiderseitige Vorteile mit sich bringen wird. Ein erfolgreicher Schutz des als Weltnaturerbe ausgezeichneten Wattenmeeres verlangt eine gute Wissensbasis und die Fähigkeit, mögliche Auswirkungen z.B. von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg auf die Zukunft unserer Küsten vorhersagen zu können. Prof. Rullkötter führte bereits "viele neue Ideen für gemeinsame Projekte" an, die nunmehr leichter umgesetzt werden könnten.