Draußen ist es knackig kalt, gefühlte Außentemperatur beim Blick durchs Fenster: Sibirien. Doch außer den Rettungsringen um die Hüfte, die nach den Festtagen einfach nicht von selbst verschwinden wollen, sprechen andere gewichtige Gründe dafür, mal wieder die Hauspuschen gegen Wanderschuhe zu tauschen und statt zur Fernbedienung zum Fernglas zu greifen: Draußen im Wattenmeer ist einfach zu viel los, das man nicht verpassen sollte!
Ein "einschneidendes" Erlebnis Was ist eine Pissmuschel? Wieso gibt es Friedhöfe im Watt? Und warum sollte man nicht barfuß dorthin wandern?
„Gestatten, Erpel … Eidererpel!“ Ein winterlicher Hafenspaziergang bietet Gelegenheit zu einer Begegnung der besonderen Art: In Schwarz und Weiß, mit grünem Nacken, kommt der Eidererpel jetzt in seinem Prachtkleid daher. Seine Frau bevorzugt da eher die Devise: Tarnung ist das halbe Leben!
Einer für alle, alle für einen! Nun ist sie wieder da, die Zeit der Winterstürme. Und während wir gemütlich vor dem Ofen sitzen, stellt sich die Frage, wie die Tiere und Pflanzen des Deichvorlandes diese ungemütliche Zeit überstehen. Insbesondere, wenn man so winzig ist wie die Gelbe Wiesenameise.
Wintergäste im Ordenskleid Im Januar bevölkern die Nonnengänse in großer Zahl unseren Küstenraum. Im Vergleich zu ihrer sibirischen Heimat sind die winterlichen Temperaturen bei uns eher gemäßigt. So schwingen sie sich im Spätsommer von arktischen Küsten auf in unsere Breiten.
Alles andere als mies! Die Miesmuschel gehört zu den bekanntesten Tieren im Wattenmeer. Nicht nur, dass sie große Mengen von Nordseewasser filtriert und somit als „Filtrierer“ des Wattenmeeres gilt; sie richtet den Baugrund für andere Wattbewohner her und opfert sie sich auch noch als Nahrung für Tiere und Menschen....